Fairphone 4 nicht verfügbar: Lieferung stark eingeschränkt

Das Fairphone 4 ist eigentlich schon längst auf dem Markt — davon ist im Online-Handel aber kaum etwas zu spüren. Wer nicht direkt zum Start zugeschlagen hat, muss jetzt mit mangelnder Verfügbarkeit und monatelangen Lieferzeiten rechnen.

Update: Bei Galaxus ist das Fairphone 4 mit wenigen Tage Lieferzeit* erhältlich.

Fairphone 4: Lieferprobleme sorgen für Verzögerung

Das Fairphone 4 erfordert gerade viel Geduld: Obwohl das nachhaltig und modular hergestellte Handy mit Wechselakku offiziell in den Handel gegeben wurde, kann es kaum gekauft werden. Viele Online-Shops bieten das Handy gar nicht oder nur mit ausufernden Lieferzeiten an. Bei Amazon ist das Fairphone 4 noch nicht mal aufgetaucht, während ältere Modelle nur noch vereinzelt verfügbar sind. Der Händler Cyberport macht hier ebenfalls keine Ausnahme: Das Fairphone 4 sei „noch nicht verfügbar“, heißt es im Online-Shop.

Auch bei einer direkten Bestellung über die Webseite von Fairphone muss derzeit mit mehreren Monaten Lieferzeit gerechnet werden. Aktuell ist von zwölf Wochen Lieferzeit nach Deutschland die Rede, unabhängig vom gewählten Modell. Auch bei einer Bestellung in die Niederlande (dem Heimatmarkt des Herstellers) muss derzeit mit drei Monaten Wartezeit gerechnet werden.

12 Wochen Lieferzeit für das Fairphone 4. Bild: Fairphone.

Drittanbieter wie memolife bieten das neue Fairphone nicht mehr an, nachdem das Handy kurzzeitig verfügbar war. Beim Shop Galaxus ist das Fairphone 4 zwar zu finden, doch es wird ein Lieferzeitpunkt zwischen dem 1. und 29. Januar 2021 angegeben.

Bei memolife ist das Fairphone 4 nicht zu bekommen. Bild: memolife.

Fairphone 4 nicht verfügbar: Chip-Krise dauert an

Neben Fairphone haben derzeit auch andere Smartphone- und Elektronik-Hersteller zu kämpfen, wenn es die Verfügbarkeit ihrer Produkte geht. Es herrscht ein weltweiter Mangel an Chips, da die Nachfrage das Angebot weit übersteigt. Unterbrochene Lieferketten zu Beginn der Corona-Pandemie und der anschließende Boom bei Elektronik gelten als Grund für die Überlastung. Mit einer spürbaren Entspannung der Lage soll in nächster Zeit kaum zu rechnen sein.